Mittwoch
A lot of things going on...
Mann Mann Mann.
Es hat 57 Yogaklassen und 37 Tage im Bootcamp gebraucht um mich an einen Punkt zu bringen, an dem ich Yoga HASSE! Dienstag Morgen war es so weit. Ehrlich gesagt, weiß ich schon gar nicht mehr so genau, warum eigentlich, weil die heutige Morgenklasse das in anderer Weise wieder getoppt hat. Vermutlich hat mir mein Körper das Leben mit mannigfaltigen Schmerzen versüßt, mein Gehirn war noch in einer Schlafphase, die es unfreiwillig beenden mußte und... ach, keine Ahnung! Ich weiß nur, dass ich reichlich geladen da raus bin - immerhin, in meinem Hinterkopf verweilte der Gedanke, dass Yoga unterrichten Spaß macht inzwischen, ich hätte bloß selber gern auf mein Yoga verzichtet - und gute eineinhalb Stunden brauchte, mir mittels Hörens von Metallica und Slipknot (für die Uneingeweihten: schlimmer Krach) wieder eine annehmliche Stimmung zu verschaffen. Die Nachmittagsklasse war bei Bikram himself und die Vibes stimmten wieder, der Morgen war vergessen.
Die heutige Morgenklasse war grausam, aber auf ganz andere Weise. Ich war Nachts zuvor heimlich in den Körper eines Greises transferiert worden - wahrscheinlich haben mich Außerirdische im Schlaf entführt, ihre Experimente gemacht und anschließend die Erinnerung daran gelöscht. Abgesehen von den üblichen Schmerzen - Knie, Rücken, Schultern, Handgelenke (an diese Lapalien hab ich mich längst gewöhnt) war mein Körper heute Morgen unglaublich steif. Ich hatte locker die Hälfte meiner normalen Beweglichkeit eingebüßt, ich übertreibe nicht, ich konnte mich kaum bewegen! In der Anfangsatmung bekam ich die Arme waagerecht statt senkrecht, wie sonst. Außerdem waren alle meine Bewegungen kraftlos und verlangsamt. Aus dem ersten Teil der Hockstellung bin ich langsamer herausgekommen, als man es im dritten Teil tun soll (10 Zähler), einfach weil ich mich nicht schneller hochbewegen konnte! Strange things goin on. Jetzt weiß ich mal wie sich die Alten gefühlt haben während meines Zivildienstes im Seniorenstift - zumindest körperlich. Noch kann ich ganze Sätze sagen und mir sogar neues merken.
Die Nachmttagsklasse war etwas besser, aber nicht wesentlich.Schätze mein Körper ist gerade dabei zu sterben, oder so, ich warte einfach mal, bis er wiedergeboren wird. Trust the process! ;-)
Posture Clinique macht Laune. Heute haben das erste mal meine Knie nicht mehr gezittert (hab ich erst hinterher bemerkt). Das heißt wohl, dass auch mein Körper langsam von der Notwendigkeit von Nervosität abstand nimmt. Gut. Ich bin inzwischen als der Deutsche mit den gelben Thaibox-Shorts mit RedBulllogo bekannt (zwei aufeinanderzustürmende Rote Bullen vor gelber Sonne - direkt vor meinen Klöten positioniert). Das kommt wohl gut an...
Ich schreibe hier mal eine unvollständige Liste meiner bisherigen Symtome nieder:
Innerhalb der Yogaklassen:
Steifheit
Muskelübersäuerung
Knieschmerz
Blähungen
Rückenschmerz
Ischiasbeschwerden
Plötzliches punktuelles Brennen auf der Haut
Bauchschmerzen
Atemnot
Schwindel
Spontanes Einnicken in der liegenden Serie
Handgelenkschmerzen
Außerhalb der Klassen:
Krämpfe (nur selten, ich mußte ja unbedingt den Schmetterling im Pool machen)
Durchfall
Verstopfung
Schmerzen, s.oben
Trockene Haut
Rissige Hornhaut der Füße
Halsschmerz
Überreizte, wunde Zunge (möglicherweise von den vielen Zitrusfrüchten)
Zahnschmerzen
Geilheit
Mittelschwere Narkolepsie
Trauer
Heiterkeit bis hin zu Lachflashs
Wut
Freude
Bedingungslose Liebe
Freitag, 5. Juni 2009
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Blähungen hab ich immer... und ich arbeite daran, sie zu verfeinern. Es sei denn, man kann sie nicht mehr kontrollieren. Amateur!
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