Mittwoch
Wow, die Zeit rast, ich hab seit Freitag Nacht kein Tagebuch mehr geführt, nur kurz spontan gepostet und Bilder hochgeladen.
Heute war hier Halbzeit - die 49. von 98 Yogaklassen haben wir gerockt!!! Und wir leben noch...
Das Wochenende war cool, am Pool abhängen bei geschätzten 38°, Dialog lernen und an den anderen Yogis ausprobieren, sonnenbaden usw. Leider war hier am Montag ein Feiertag, sodass das Hotel voll von Amis war, die ein langes Wochenende feierten. Der Pool war so voll, man hätte auf den Körpern laufend die andere Seite erreichen können. Abends platzte die Lobby aus allen Nähten vor lauter aufgebretzelten Weibern (warum wollen Amifrauen aussehen wie Nutten, wenn sie ausgehen?) und besoffenen Kerlen. Zwei Zimmer weiter war die Einsatzzentrale für die Cops, die hier das Wochenende rund um die Uhr vor Ort waren!!!
Sonntag Abend war ich mit Kenza, die Geburtstag hatte, und Grace, Nazareth und Deborah in der "Cheesecakefactory", um ausgiebig zu dinieren. Was haben wir geschlemmt - Fingerfood deluxe, bis zum Platzen. Nebenbei hatten wir super Stimmung und waren die ganze Zeit am Lachen, very nice ;-) - das reinste Lachyoga mit den girls. Es wurden erste Päne geschmiedet, nächstes Jahr eine Yogatour zu starten - von Hamburg (ich) über Marrokko (Kenza) nach Südafrika (Deborah) - am besten zur Fusi-WM :-) Wo es Nazareth hin verschlägt ist noch völlig offen, sie ist ne echte Weltenbummlerin, Lybanon, London, New York, Las Vegas, what´s next?
Posture Clinic vorhin war wieder spaßig. Michael(?) hat die Gruppe angeleitet, und so seriös wie er zunächst wirkte, so viel mehr Spaß und Inspiration hat er in den 2 Stunden verbreitet. Er hat bestimmt, wer wann an der Reihe ist, und zwar immer zwei Leute zugleich, jeweils einer aus den beiden Gruppen, und dann hieß es einer teacht das erste set "balancing Stick" (rechte Seite) und der andere die zweite Seite. Ich wurde gleich als erstes erwählt, allerdings mit dem zweiten set, was soviel hieß, dass ich mich nicht um dei ersten zwei Absätze Einleitung kümmern musste, denn die zu wiederholen macht in der Übung keinen Sinn. Umso mehr hab ich Stoff gegeben mit meinem verkürzten Dialog. Zum Ende hin muss man wirklich Gas geben, um die Schüler bei der Stange zu halten - die Übung ist eine recht kurze und anstrengende, daher muss man Druck machen wie ein Marine-Ausbilder, um die Jungs n der Übung zu halten... Hat Spaß gemacht, obwohl ich ein paar Zeilen ausgelassen habe und durcheinander gebracht. Bin aber nicht gestrauchelt, sondern hab den Flow einfach aufrecht gehalten mit einem Grinsen im Gesicht - weiter so, meinte Michael.
Bei einigen Vorsprechern turnte Michael hinter den Schülern rum, mit einem Grinsen im Gesicht, wie der Joker, stets bemüht im Blickfeld des jeweiligen Teachers zu bleiben, um den zum grinsen zu animieren. Einmal hat er den Balancing stick mit performt wie der schlimmstmögliche Anfänger, mit rumhüpfen, zappeln und absolut alles falsch machend, nur um sich anschließend von den anwesenden vier anderen Teachern bestätigen zu lassen, dass genau DAS - jede nur erdenkliche Freakshow - auf uns zu kommt, wenn wir unterrichten werden!
Knut @ Jan: Zu Jan würde ich ergänzen: „Wenn Du die ganze Serie regelmäßig machst, WIRST Du der Ständer – womit sich auch die Frage ergibt, wie man die in die Posen kommt“
Donnerstag, 28. Mai 2009
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